Tipps & Hinweise

STUDIE ZU SARS-COV-2-INFEKTION BEI HAUSTIEREN


Wir beteiligen uns gern an der Studie und bieten unseren Tierhalterinnen und Tierhaltern die Möglichkeit zur Teilnahme an der Studie des FLI.


Bei Interesse melden Sie sich bitte nach Kontaktaufnahme mit Frau Michelitsch vom FLI telefonisch für eine Terminvereinbarung in unserer Praxis. Für Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich auch per Mail zur Verfügung!


Schöne Bescherung: 
Diese Gefahren lassen sich vermeiden


Die Weihnachtszeit beginnt und weihnachtliche Dekorationen, Pflanzen und Festtagsessen halten Einzug in unsere Häuser. Doch bergen sie potenzielle Gesundheitsgefahren für im Haushalt lebende Tiere. Erfahre hier, wie Du den Gefahren an Weihnachten vorbeugen kannst und was Du im Ernstfall wissen solltest:


Kein Festtagsschmaus

Für manche Tierbesitzer*innen ist die Versuchung in der Weihnachtszeit groß, ihr Haustier auch mit vermeintlichen Leckereien zu verwöhnen. Es empfiehlt sich jedoch, die üblichen Fressgewohnheiten auch in dieser Zeit beizubehalten. Somit sollten keine Mahlzeiten ersetzt, aber auch keine Reste als Snack verfüttert werden. Die zumeist fettige und salzige Nahrung des Menschen kann bei Tieren zu Magen-Darm-Problemen führen. Durchfall oder Erbrechen sind oft die Folge. Auch Gäste sollten daher unbedingt darüber informiert werden, was das Haustier fressen darf und was nicht. Außerdem können manche Essensreste wie Geflügelknochen oder Fischgräten sogar schwere Verletzungen verursachen. Sie können die Speiseröhre beim Passieren perforieren, dort stecken bleiben oder splittern und andere innere Organe verletzen.

Auch wenn es für viele Hunde sicherlich verlockend duftet, hefehaltiger Brotteig kann sich im warmen Magen sehr schnell ausdehnen und Alkohol entsteht, wenn er fermentiert.

Folgende Zutaten sollten ebenfalls nicht auf dem Speiseplan von Haustieren stehen:

Weintrauben, Rosinen oder Birkenzucker/Xylitol: Können zu Vergiftungen führen.

Nüsse, Schokolade oder alkoholische Getränke: Können ebenfalls zu Vergiftungen führen und Durchfall, Erbrechen oder eine lebensbedrohliche Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) verursachen.


Gefährliche Dekoration


Nicht nur die Mahlzeiten vom Tisch können eine Gefahr darstellen, auch essbarer Weihnachtsschmuck ist nicht nahrhaft für Haustiere. Der Teig weist einen hohen Salzgehalt auf und kann zu Erbrechen, Durchfall und Bauch-Krämpfen führen. In einem Haushalt mit Tieren ist es außerdem wichtig, auf eine bruchsichere Weihnachtsdekoration zu achten. Zerbrechliche Christbaumkugeln beispielsweise können im Spiel leicht vom Baum geholt werden. Ihre Einzelteile können Schnauze, Speiseröhre und innere Organe verletzen. Aber auch Schnittverletzungen an den Pfoten sind möglich.

Dekorationen, die chemische Substanzen enthalten, sind ebenfalls mit Bedacht einzusetzen. Es empfiehlt sich beispielsweise, Schneesprays nur dort anzubringen, wo die Tiere nicht hinkommen.


Auf offenes Feuer – zum Beispiel Kerzen im Weihnachtsbaum – sowie auf Lametta sollte verzichtet werden. Hunde können mit ihrem wedelnden Schwanz Kerzen schnell umstoßen und auch Katzen klettern manchmal gerne in die interessant geschmückten Weihnachtsbäume. Wenn Lametta oral aufgenommen wird, können schwere Verdauungsprobleme entstehen.


Auch elektrische Leitungen und Geschenkverpackungen bergen Gefahren: Besonders Jungtiere oder Nager knabbern gerne auf Kabeln, dies kann zu Verbrennungen oder elektrischen Schocks führen. Vor allem Katzen verschlucken im Spiel schnell lose Geschenkbänder, welche sich gegebenenfalls um die Zunge wickeln. Im Darmtrakt können sie sogar einen Darmverschluss (Ileus) verursachen.


Pflanzen-Gefahr


Neben dem bekannten Weihnachtsstern zählen unter anderem Eibe, Mistelzweig und Stechpalme zu den für Tiere giftigen Dekorationspflanzen.


Weihnachtsstern:

Kann nach dem Verzehr Erbrechen, Appetitlosigkeit und Depression verursachen. Es wird empfohlen, das Futter für einige Stunden zu reduzieren. Die Symptome klingen dann in der Regel innerhalb von zwei Stunden ab. Ist dies nicht der Fall, ist unbedingt tierärztlicher Rat einzuholen.


Stechpalme:

Verschluckte Blätter oder Beeren können starkes Erbrechen und Durchfall verursachen. Dornen können Schnauze, Zunge und Lippen verletzen. Es wird geraten, solche Verletzungen mit Wasser zu reinigen und dem Tier Wasser oder Milch zur Verfügung zu stellen, um die Haut zu beruhigen.


Mistelzweig:

Seine Stängel, Blätter und Beeren sind leicht giftig. Er kann nach dem Verzehr Erbrechen, Appetitlosigkeit und Depression verursachen. Risiko ist die Dehydrierung des Tieres. Junge und ältere Tiere sollten in der Tierarztpraxis vorstellig werden.


Eibe:

Bis auf das rote Fruchtfleisch ist die gesamte Pflanze äußerst giftig. Sie kann das Herz auf verschiedene Weise beeinträchtigen oder schädigen.

Zur Übersicht wurden hier die wichtigsten Aspekte für ein sicheres Weihnachtsfest hier zusammengefasst.


Damit wünschen wir Euchn einen schönen 1. Advent & bleibt gesund!

Euer Praxisteam



Quellen:

TFA Portal & Veterinärmedizinische Universität Wien: Gesund durch die Feiertage (https://www.vetmeduni.ac.at/.../vetmed_Tipps_Weihnachten...) (Abruf: 11/2021)



Wann ist mein Tier ein Notfallpatient?


Die beigefügte Grafik soll Ihnen als Hilfestellung dienen, die häufigsten Erkrankungen unserer Vierbeiner besser einschätzen zu können.


Hierbei werden die aufgeführten Erkrankungen verschiedenen Dringlichkeitsfaktoren zugeordnet, wobei die Nummer 1 den höchsten Dringlichkeitsfaktor darstellt - es besteht akute Lebensgefahr!


Den tierärztlichen Notdienst für Mainz & Umgebung finden Sie jeden Montag neu für die aktuelle Woche sowohl hier auf unserer Homepage als auch bei Instagram und auf unserer Facebook-Seite.


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Ihr Praxisteam


Danke an die Tierklinink Norderstedt zur Erstellung der Grafik/Inspiration

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